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Einsatznummer: 17
Einsatzart: Brand
Alarmierungsart: Stille Alarmierung (Funkwecker)
Datum: Sonntag, 24.02.2008
Alarmeingang: 08:55 Uhr
Einsatzdauer: 2 Stunden
Anzahl der Feuerwehrleute: 14
Eingesetzte Fahrzeuge: 21/1, 27/1, 41/1, 61/1
Beschreibung:

A 9/HIMMELKRON, LKS. KULMBACH. 33 Businsassen kamen am Sonntagmorgen mit dem Schrecken davon. Ihr Reisebus aus dem Schweinfurter Raum fing vermutlich nach einem technischen Defekt kurz nach dem Autobahndreieck Bayreuth/ Kulmbach Feuer. Die Löschversuche des Busfahrers blieben ohne Erfolg. Der umsichtige Fahrer hatte sofort auf dem Standstreifen angehalten und alle Fahrgäste zum Verlassen des Reisebusses aufgefordert. Er unternahm noch eigene Löschversuche, die aber aufgrund des heftigen Feuers vergebens blieben.
Die sofort verständigten Feuerwehren aus Bindlach, Bad Berneck, Lanzendorf und Escherlich trafen nur Minuten später am Einsatzort ein. Mit 50 Mann bekämpften die Feuerwehrhelfer das Feuer, konnten aber das Ausbrennen des Reisebusses nicht mehr verhindern.
Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn ab 8.45 Uhr total gesperrt werden. Das Technische Hilfswerk aus Kulmbach und Bayreuth übernahm die Stauabsicherung.
Die Bussinsassen wurden durch das BRK und die Feuerwehren von der Brandstelle zum Fichtelgebirgshof an der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron gebracht. Dort versorgten die Rettungskräfte mit zwei Notärzten die Passagiere. Vorsorglich wurden 29 Businsassen wegen Verdachts der Rauchgaseinatmung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach ambulanter Behandlung und Untersuchung konnten die Insassen aber noch am Sonntag ihre Reise in einem Ersatzbus fortsetzen. Lediglich der Busfahrer blieb zur Beobachtung stationär im Bayreuther Klinikum.
Zur Bergung wurde ein Kranunternehmen benötigt. Ab 9.45 Uhr konnte die linke Fahrbahn wieder freigegeben. Die Autobahnmeisterei nahm die Absicherung vor.
Am Reisebus entstand ein Schaden von ca. 150.000 Euro. Aufgrund des heftigen Feuers ist auch der Belag vom Standstreifen und der rechten Spur stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Schaden hier beträgt etwa 15.000 Euro.
Die Ursache des Brandes dürfte ein technischer Defekt gewesen sein.