|
Beschreibung: |
A 9/HIMMELKRON,
LKS. KULMBACH. 33 Businsassen kamen am Sonntagmorgen mit dem Schrecken
davon. Ihr Reisebus aus dem Schweinfurter Raum fing vermutlich nach einem
technischen Defekt kurz nach dem Autobahndreieck Bayreuth/ Kulmbach Feuer.
Die Löschversuche des Busfahrers blieben ohne Erfolg. Der umsichtige
Fahrer hatte sofort auf dem Standstreifen angehalten und alle Fahrgäste
zum Verlassen des Reisebusses aufgefordert. Er unternahm noch eigene
Löschversuche, die aber aufgrund des heftigen Feuers vergebens blieben.
Die sofort verständigten Feuerwehren aus Bindlach, Bad Berneck, Lanzendorf
und Escherlich trafen nur Minuten später am Einsatzort ein. Mit 50 Mann
bekämpften die Feuerwehrhelfer das Feuer, konnten aber das Ausbrennen des
Reisebusses nicht mehr verhindern.
Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn ab 8.45 Uhr
total gesperrt werden. Das Technische Hilfswerk aus Kulmbach und Bayreuth
übernahm die Stauabsicherung.
Die Bussinsassen wurden durch das BRK und die Feuerwehren von der
Brandstelle zum Fichtelgebirgshof an der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron
gebracht. Dort versorgten die Rettungskräfte mit zwei Notärzten die
Passagiere. Vorsorglich wurden 29 Businsassen wegen Verdachts der
Rauchgaseinatmung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach ambulanter
Behandlung und Untersuchung konnten die Insassen aber noch am Sonntag ihre
Reise in einem Ersatzbus fortsetzen. Lediglich der Busfahrer blieb zur
Beobachtung stationär im Bayreuther Klinikum.
Zur Bergung wurde ein Kranunternehmen benötigt. Ab 9.45 Uhr konnte die
linke Fahrbahn wieder freigegeben. Die Autobahnmeisterei nahm die
Absicherung vor.
Am Reisebus entstand ein Schaden von ca. 150.000 Euro. Aufgrund des
heftigen Feuers ist auch der Belag vom Standstreifen und der rechten Spur
stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Schaden hier beträgt etwa
15.000 Euro.
Die Ursache des Brandes dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. |