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| Einsatznummer: | 123 |
| Einsatzart: | THL |
| Alarmierungsart: | Stille Alarmierung (Funkwecker) |
| Datum: | Donnerstag, 01.06.2006 |
| Alarmeingang: | 11:08 Uhr |
| Einsatzdauer: | 2,5 Stunden |
| Anzahl der Feuerwehrleute: | 15 |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | 11/1, 21/1, 41/1, 61/1 |
| Beschreibung: |
Ein 29-jähriger Autofahrer aus
Lichtenfels verstarb bei einem schweren Verkehrsunfall am
Donnerstagvormittag noch an der Unfallstelle. Der Mann war mit seinem
Nissan Sunny auf der Bundesstraße 303 von Himmelkron in Richtung Bad
Berneck unterwegs. Im Bereich einer mit Warnbeschilderung abgesicherten
scharfen Rechtskurve verlor er vermutlich aufgrund nicht angepasster
Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Auto. Der Nissan prallte gegen
die rechte Schutzplanke und wurde bis auf die Gegenfahrbahn
zurückgeschleudert. Ein entgegenkommender Unimog der Gemeinde Himmelkron
hatte keine Chance: Der Nissan prallte mit der linken Fahrzeugseite
frontal gegen die Zugmaschine. Durch den Anprall wurde der 29-jährige Fahrer hinter dem Steuer eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle und musste später von der Feuerwehr Bad Berneck unter Leitung von Kreisbrandinspektor Joachim Judas, Kreisbrandmeister Gerhard Günther und Kommandant Wolfgang Maisel aus dem Wrack befreit werden. Der 25-jährige Beifahrer und die auf der Rückbank sitzenden beiden 23 und 25 Jahre alten Frauen, sowie ein 3-jähriges Kind erlitten bei dem Unfall ebenfalls lebensgefährliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch mehrere Notärzte und den Rettungsassistenten brachten Rettungshubschrauber und Rettungswagen die Unfallopfer in Kliniken in Würzburg, Regensburg, Kulmbach und Bayreuth. Auf Anordnung der zuständigen Verkehrsstaatsanwältin an der Einsatzstelle, zogen die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land einen Sachverständigen zur Unfallaufnahme hinzu und stellten das Unfallauto sicher. Die Bundesstraße 303 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten für ca. 2 Stunden total gesperrt. Da für den Schwerlastverkehr ein Wendemanöver auf der Bundesstraße nicht möglich war, stauten sich die Lastkraftwagen auf einer Länge von ca. 3 km zurück. Die Feuerwehr betreute eine eingerichtete Umleitungsstrecke. Die beiden Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beträgt ca. 17.000 Euro. |
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